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„Hoffentlich sehen wir uns nie wieder!“

„Hoffentlich sehen wir uns nie wieder!“ war der Schlusssatz des Justitzvollzugsbeamten Herrn Rösner nach dem 3-stündigen Drogenpräventionsprojekt. Aber ganz von Anfang: Am Donnerstag, den 13. März war Herr Rösner bei uns in der Schule und hatte noch einen ganz besonderen Gast mit dabei: die Suchtmittelspürhündin Leica. In beiden 8. Klassen erklärte er, welche Auswirkungen der Konsum illegaler und legaler Drogen auf den menschlichen Körper haben kann. Der menschliche Körper sei erst nach dem 25. Lebensjahr vollständig entwickelt und jede Einnahme einer schädlichen Substanz (von Alkohol über THC bis Crystal Meth) beeinträchtige diese Entwicklung. Er zeigte erschreckende Bilder von Jugendlichen, welche sich durch das Verabreichen verschreibungspflichtiger Medikamente wie beispielsweise Fentanyl in gefährliche Rauschzustände versetzten und letztendlich sogar zu Tode kamen.
Herr Rösner erzählte viel über die Ausbildung seiner Hündin Leica und wie der Alltag in einer Justizvollzugsanstalt bzw. einer Jugendstrafanstalt abläuft. Das kleine Highlight war, dass er am Ende des Projekts bei einer Schülerin einen nach einer illegalen Substanz riechenden Magneten bei einer Schülerin versteckte und Leica diesen aufspüren musste. Dabei erklärte Herr Rösner, dass Suchtmittelspürhunde mittlerweile meist passiv ausgebildet werden. Das bedeutet, dass sie nicht kratzen oder beißen sondern die aufgespürten Drogen nur durch Auflegen der Pfote oder intensives Schnüffeln anzeigen.
Letztendlich waren alle begeistert vom spannenden Projekt und Herr Rösner fügte zu seinem Schlusssatz noch hinzu: „…zumindest nicht bei mir auf der Arbeit.“